Leseprobe Vaterunser für Mystiker
 

Vorwort

Mit dem Vaterunser in der deutschen Übersetzung von Luther konnte ich mich nie wirklich identifizieren. Als ich dann von der Bedeutungsvielfalt der aramäischen Sprache erfuhr, war ich absolut fasziniert und verspürte das Bedürfnis, das Vaterunser auf aramäisch zu lernen und selber zu übersetzen.

Nachdem ich meinen persönlichen Text gefunden hatte (siehe Seite 5), forderte mich meine Seele auf, „das Vaterunser zu erfühlen“. Meine Seele kommuniziert mit mir in entscheidenden Entwicklungsphasen als nächtliches „Ganzheitsgefühl“ und gibt mir – jedesmal wieder erneut überraschend – zutiefst stimmige „Arbeitsaufgaben“. Deshalb habe ich versucht, mich nochmals speziell gefühlsmäßig intensiv auf das Vaterunser einzulassen. Das Malen diente mir dazu als Hilfsmittel.

Die Bilder auf dem „Weg“ sah ich beim Kontemplieren, nachts im Halbschlaf oder einfach so tagsüber meist sehr deutlich vor mir. Die Bilder am „Ziel“ spürte ich aus einer tieferen Schicht heraus teilweise mehr als Impuls, der sich dann erst beim Malen konkretisierte.

Ich habe mich zur Veröffentlichung „meines“ Vaterunsers in der Hoffnung entschieden, dass meine Seele so vielleicht auch Ihre Seele zu berühren vermag. Da ich Mystikerin bin, bezeichne ich „mein“ Vaterunser als „mystisches“ Vaterunser.

Danken möchte ich allen, die mich bei diesem Projekt unterstützt haben. Meinem Mann danke ich vor allem für den geschützten Raum, der meine spirituelle Arbeit erst möglich macht. Ellen Borck danke ich für die jahrelange Begleitung meines spirituellen Weges und meiner langjährigen Freundin Heike Mumme danke ich für ihre vielfältigen spirituellen Anregungen.

Hamburg, im April 2003                     Ayleen
 

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